Digitale Produktion

25. März 2021, online
ISAC@OTH-AW
Veranstaltungsreihe zum Projektabschluss
Expertensystem zur Bewertung und Weiterentwicklung innovativer Fertigungsverfahren und Materialien
Virtuelle Veranstaltung ab 16:00 Uhr

Neben höheren Energiekosten zwingt der anhaltende Wettbewerbsdruck in Verbindung mit dem, sich abzeichnenden Facharbeitermangel zur Nutzung aller Verbesserungspotenziale. Die gestiegene Produktivität durch neue Werkzeuge führt auf der anderen Seite zu kürzeren Prozesszeiten. Aufgrund der hohen Innovationsgeschwindigkeit ist der Blick in die Produktion in der Regel ein Blick in die Vergangenheit. Prozesse wurden vor Jahren optimiert und dann nicht mehr geändert. Die Entwicklung und Erprobung eines Expertensystems zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz von verschiedenen Fertigungsprozessen wird insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit geben, Prozesse kostengünstig vergleichbar zu machen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren, mit dem Ziel, immer den aktuell besten Prozess anzuwenden.

Zunächst wurden an der OTH Amberg-Weiden Grundlagenversuche für die verschiedenen Fertigungsprozesse, wie Bohren, Fräsen, Drehen oder additive Fertigungsverfahren durchgeführt. Die Erkenntnisse aus diesen Versuchen wurden in ein Kennzahlensystem überführt. Parallel dazu baute das Team eine Datenbank auf, in welcher die Ergebnisse gespeichert werden. Über diese Datenbank sollen die Ergebnisse kleinen und mittelständischen Unternehmen zugänglich gemacht werden.

Achtung: Anmeldefrist bis 21.03.2021

Teilnehmerzahl begrenzt. Teilnahme nur nach Anmeldung.

 

Weitere Informationen:

OTH Amberg-Weiden

Prof. Dr.-Ing Wolfgang Blöchl

Email: w.bloechl@oth-aw.de

Ab

15:45 Uhr    Einchecken

16:00 Uhr    Begrüßung & Überblick zu ISAC-Projekt

16:20 Uhr    Expertensystem zur Bewertung und Weiterentwicklung innovativer 

                      Fertigungsverfahren und Materialien

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Blöchl

    • Einfluss der Maschinendynamik in Kombination mit der Frässtrategie auf die Bearbeitungszeite
    • Entwicklung einer „virtuellen Kraftsensorik“ für ein CNC-BAZ
    • Neuartige Kostenmodelle zur featurebasierten Berechnung der Bearbeitungskosten in der Zerspanung
    • Bewertung der Qualität 3D gedruckter Bauteile und der Herstellkosten inkl. Nachbearbeitung
    • Integration der Rechenmodelle in KMU mittels Onlineabfrage oder Datenbankschnittstelle

17:10 Uhr    Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der Zerspanung durch KI-basierte                             Bauteil- und Kostenanalyse

Dr. Christian Heining, up2parts GmbH

17:30 Uhr    Ausblick und Fragenrunde mit Projektleiter


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